Journalismus

Tarifergebnis für Zeitschriftenredaktionen

Nach den Verhandlungen in Hamburg am 27. Juli:

Tarifergebnis für Zeitschriftenredaktionen

In zwei Stufen 3,1 Prozent mehr Geld bis Ende April 2018

 

Die Gehälter für die über 5.000 Redakteurinnen und Redakteure in Zeitschriftenredaktionen werden ab dem 1. September 2016 um 1,5 Prozent und ab dem 1. September 2017 um 1,6 Prozent erhöht. Darauf einigten sich in der dritten Verhandlungsrunde die Gewerkschaften Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und  Deutscher Journalisten-Verband (DJV)  und Arbeitgeber (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger [VDZ]) am Nachmittag des 27. Juli im Hamburger Hotel Reichshof. Das Tarifergebnis orientiert sich an den diesjährigen Abschlüssen der Branchen Druckindustrie und Zeitungsverlage. Der Tarifvertrag tritt am 1. April dieses Jahres in Kraft und soll dann für eine Laufzeit von 25 Monaten bis Ende April 2018 gelten.

 „Die Arbeitgeber waren nicht bereit, höhere Tarifsteigerungen als für Zeitungsverlage oder Druckbetriebe abzuschließen. Wir haben aber eine deutliche längere Laufzeit bis Ende März 2019 verhindert, zudem Verschlechterungen bei der Bezahlung von Volontärinnen und Volontären sowie für Berufseinsteiger. Es ist ein gerade noch akzeptables Ergebnis, das im Branchentrend liegt und deshalb von der Verhandlungskommission toleriert werden konnte“, erklärte der ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.

Das Verhandlungsergebnis muss noch von den Tarifgremien akzeptiert werden. Die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di trifft sich am 28. Juli 2016.  Die Erklärungsfrist läuft bis zum 19. August 2016.