Theater/Bühne

ver.di fordert volle politische Unterstützung für das Volkstheater …

ver.di fordert volle politische Unterstützung für das Volkstheater Rostock

Die jüngsten Äußerungen des OB Roland Methling zum Volkstheater Rostock lösen bei ver.di große Irritationen und Verärgerung aus.

„Die Beschäftigten arbeiten täglich mit großem Engagement und weit über ihre arbeitsvertraglichen Pflichten hinaus für das Theater“ sagt Agnes Schreieder, bei ver.di für die Theater zuständig. „Dafür erwarten wir Anerkennung und Unterstützung von Seiten des OB “.

ver.di begrüßt den jüngsten Beschluss der Bürgerschaft, für 2013 hinreichende Mittel zur Verfügung zu stellen.  Allerdings droht wegen einer Finanzierungslücke von rund ½ Millionen € in 2014 die Schließung des Theaters im Stadthafen und massive Einsparungen im Schauspiel und Ballett. „Die vom OB zitierten Besucherzahlen sind genau so wenig stimmig wie der Vergleich mit Zoo und Fußballclub.“

„Wir erwarten, dass sich der OB voll und ganz hinter das Theater und die Menschen, die das Theater machen, stellt, und für 2014 sowie die Folgejahre an konstruktiven Lösungen mit den Beschäftigten und der Leitung arbeitet“, so Schreieder. „Wenn ein eigenes Stadttheater Rostock gewünscht wird, brauchen wir ein schlüssiges Konzept und die entsprechenden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für den Neubau des Stadttheaters Rostock“. Dies sei aus Sicht von ver.di auch unverzichtbare Voraussetzung für eine gute Lösung bei der Intendanten-Suche.

ver.di Rostock kündigt an, sich breit bei der jetzt gestarteten Postkarten-Aktion für das Volkstheater zu beteiligen, eine Solidaritätskampagne bei Arbeitnehmervertreter/innen zu organisieren sowie mit Aktiven bei weiteren Aktionen für das Theater mitzuwirken.

Lesen Sie hier das Interview mit OB Roland Methling zum Volkstheater Rostock in der Ostseezeitung

http://www.ostsee-zeitung.de/rostock/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3670305

ver.di Presse Volkstheater 29.01.2013_.doc (Word, 83 kB)