Theater/Bühne

Theater Beschäftigte in Kiel und Schwerin fordern bessere Bezahlung …

Theater Beschäftigte in Kiel und Schwerin fordern bessere Bezahlung

Kiel, Schwerin, 27.03.2014. Mit ganztägigen Streiks verstärken die Beschäftigten in zahlreichen Städten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Druck auf die kommende Woche anstehende 3. Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst. Mit dabei waren mehrere Dutzend Kolleginnen und Kollegen aus dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und dem Theater Kiel. In Schwerin versammelten sich mehrere Hunderte Streikende vor der Staatskanzlei, in Kiel zogen über Tausend Streikende gemeinsam durch die Innenstadt und zum Gewerkschaftshaus. „Wir Beschäftigte an den Bühnen werden immer weniger und müssen immer mehr leisten, dafür sind ordentliche Lohnerhöhungen mehr als angemessen“ sagt Andreas Fritsch, Betriebsratsvorsitzender in Schwerin. In Kiel unterstreicht der Personalratsvorsitzende für das Nichtkünstlerische Personal, Dirk Jan Jensen, dass die unteren Lohngruppen überproportional angehoben werden sollen. ver.di fordert eine Anhebung um 100 € für alle sowie 3,5 %. Am Tag vorher hatten bereits die städtischen Theater in Hamburg in einer gemeinsamen, öffentlichen Theateraktion bessere Bezahlung und finanzielle Unterstützung für Kultureinrichtungen gefordert.

 

Impressionen vom Streiktag in Kiel: www.kiel-ploen.verdi.de/tarifrunden-2014/++co++c56b64b2-b0f4-11e3-9811-525400248a66