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ver.di sieht im Stellenabbau beim Spiegel ein „verheerendes Signal“ …

ver.di sieht im Stellenabbau beim Spiegel ein „verheerendes Signal“

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat den geplanten Stellenabbau im Spiegel-Verlag scharf kritisiert. „Man kann nicht zahlreiche Zukunftsprojekte im Verlag starten und gleichzeitig zum Abriss übergehen“, sagte ver.di-Fachbereichsleiter Martin Dieckmann. Das Signal, dass der Verlag damit aussende, sei verheerend für den Spiegel als Marke und Unternehmen.

Am 1. Dezember hatte der Verlag bekannt gegeben, dass in einem Zeitraum von innerhalb eines Jahres bis Ende 2016 eine Summe von 15 Mio. € eingespart werden soll. Dies soll unter anderem durch den Abbau von insgesamt 150 Vollzeitkräften, dies entspricht etwa 200 Stellen, vorrangig in den Verlagsabteilungen, aber auch in Redaktion und Dokumentation geschehen.

„Für eine Neuausrichtung ist der Spiegel-Verlag wirtschaftlich stark genug, um auf Kündigungen und Stellenabbau zu verzichten“, sagte Dieckmann. Als Gewerkschaft werde sich ver.di aktiv für „Alternativen zum Abriss“ einsetzen.