Musik

ver.di-Begrüßungsaktion bei Bundesstagung Verband deutscher Musikschulen …

ver.di an Musikschulen: Feste Anstellungsverhältnisse und tarifliche Absicherung

ver.di-Begrüßungsaktion bei Bundesstagung Verband deutscher Musikschulen in Hamburg

(Hamburg, 05. Mai 2018)  Zwei Tage diskutieren Musikschulleitungen und Trägervertreter auf der Bundestagung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) über die Bedeutung musikalischer Bildung und politische Verantwortung. Ein Schwerpunkt bilden die Arbeitsverhältnisse an Musikschulen. In einer Begrüßungsaktion überreichte ver.di an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Staatlichen Jugendmusikschule in Hamburg Musikschul-Aktionskarten und ver.di-Musikschulbleistifte. Bundesweit engagieren sich ver.di-Lehrkräfte für bessere Anstellungsbedingungen, die Umwandlung von Honorarstellen in feste, tariflich abgesicherte Beschäftigungsverhältnisse und bessere Bezahlung. "Die Träger, häufig Kommunen und Landkreise, sind in der Pflicht. Öffentliche Musikschulen benötigen dringend mehr Mittel, um tariflich und sozial abgesicherte Anstellungsbedingungen für Lehrkräfte an ihren Schulen zu finanzieren" sagt Agnes Schreieder, bei ver.di in Hamburg und Nord für Musikschulen verantwortlich. In Berlin, Nordrhein-Westfalen und einer Reihe weiterer Orte gibt es aktuell größere, an die Politik und Öffentlichkeit adressierte Initiativen von ver.di-Aktiven, um die Umwandlung von prekären Honorar- in feste Arbeitsverhältnisse voranzutreiben. "Hier ziehen wir häufig mit den Schulleitungen an einem Strang. Allerdings gelingen Verbesserungen nur dann, wenn sich die Lehrkräfte organisieren und mit ihrer Gewerkschaft ver.di aktiv werden" stellt die Gewerkschafterin fest.